Die verschwiegene Liga – Doping in der NBA – Interview in der FIVE

In der NBA gibt es so gut wie keine Dopingfälle. der ball lügt nicht über den Mythos der sauberen Mannschaftssportarten, Praktiken von einzelnen Spielern, warum sich die Association beim Thema Doping bedeckt hält und warum eine starke Spielergewerkschaft so wichtig ist. Alles im Interview in der Ausgabe 146 des Basketballmagazins FIVE (am Kiosk). Oben in der Leiste findet ihr 3 weitere Artikel zum Doping in der NBA.

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Neben dem Interview findet ihr unter den Fotos drei weitere Artikel über die NBA und die Medien und ihren Umgang mit dem Thema Doping.

Drei weitere Artikel zum Thema findet ihr hier:

Teil 1 Doping in der NBA

Teil 2 Doping in der NBA

Teil 3 Doping in der NBA

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Doping in der NBA – Folge 2- Die Berichterstattung zum Doping anhand des Fallbeispiels „The Birdman“

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The Bildman (Viola Renate)

Hier folgt der zweite Teil der Serie „Doping in der NBA“. Im folgenden Teil soll die Berichterstattung der amerikanischen Medien an dem undurchsichtigen Fallbeispiel Chris Andersens näher beleuchtet werden. Hier geht es zu Doping in der NBA- Folge 1.

Es werden unterschiedliche Berichterstattungen zum Dopingfall Chris „The Birdman“ Andersen und dessen Dopingsperre vorgestellt. Hierbei werden sowohl Onlineartikel der deutschen, als auch der amerikanischen Presse in der Retroperspektive analysiert (Zeitraum: 28.01.2006 bis zum 09.05.2008). Es wird ihre inhaltliche Ausstattung, innere Text- und Diskursstruktur untersucht und außerdem eine funktionale Betrachtung durchgeführt. Es soll erläutert werden, welche Informationen bei der Berichterstattung im Vordergrund stehen und inwiefern die Medien das Thema Doping aufgreifen. Außerdem soll analysiert werden, wer als Täter bzw. Opfer dargestellt wird. Des Weiteren wird erläutert, auf welche Weise das Thema in der amerikanischen Presse durch ungenügende bzw. ungenaue Berichterstattung von der Gesellschaft und den Fans ferngehalten wird. Diese Erkenntnisse sind durchaus auch auf anderen Sportarten übertragbar, mehr dazu in Teil 3.

 

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Doping in der NBA – Folge 1 (Update)

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Doping im Spitzensport (Foto: Victor)

Joakim Noah, Center der New York Knicks, wurde positiv auf das verbotene Muskelaufbaupräperat LGD-4033 (vergleichbar mit einem anabolen Steroid) getestet und ist damit der aktuellste und vermutlich auch prominenteste Dopingfall der Profiliga NBA. Noah ist dabei einer der wenigen bekannten Fälle in denen offiziell ein leistungssteigerndes Präperat Grund für eine Sperre ist. Doch auch für dieses Vergehen wird der Knickerbocker lediglich für 20 Spiele, aufgrund einer Knieverletzung vermutlich zu Beginn der nächsten Saison 2017-2018, gesperrt. Die Dauer der Sperre beläuft sich auf einen Zeitraum von weniger als zwei Monaten und entspricht damit nicht ansatzweise internationalen Vereinbarungen für vergleichbare Vergehen.

Nach unfassbaren intensiven Playoffpartien  stellt sich die Frage wie es möglich ist, dass diese Athleten nahezu Nacht für Nacht nach einer 82 Pflichtspiele langen Saison auf einem solch hohem Level spielen können. Dabei geht es nicht darum den Sport unter Generalverdacht zu stellen, jedoch die nahezu nicht vorhandenen Dopingfälle in den letzten Jahren machen einen stutzig.

Bis heute sind in der NBA offiziell nur wenige Fälle bekannt, bei denen Basketballprofis wegen des Missbrauchs von Dopingmitteln ausgeschlossen bzw. mehrfach gesperrt wurden. Dabei wird schnell sichtbar, dass diese Sperren häufig nicht mit den traditionellen Dopingmitteln zur Leistungssteigerung zu tun haben, sondern viel eher mit traditionellen Freizeit- und Partydrogen. Vergleicht man diese Zahlen zudem mit den anderen Profiligen ( z.B. MLB und NFL) erscheint diese Anzahl utopisch gering. Dopingsperren aufgrund von Performance Enhancing Drugs sind in der NBA äußerst selten.

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