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Athletes‘ Rights in 2018: Indentured Servitude in Global Elite Sports – Rule 40 of the Olympic Charter as a Textbook Example – Athletenrechte in 2018

Info: An extensive article about rule 4O of the Olympic Charta and the decision of the German Cartel Office that changes need to be made to allow athletes to profit from the Games. The article is written in English and in parts written in note form.

Short info in German: Ein ausführlicher Artikel zur Regel 40 des IOC und der Auswirkungen auf die Athleten. Was bringt die Entscheidung des Bundeskartellamts für die Athleten und warum die Diskussion nicht abreißen wird. Der Artikel wird auf Englisch veröffentlicht, da das Interesse im Ausland ähnlich hoch ist und http://www.derballluegtnicht.com Anfragen zu diesem Thema aus dem Ausland erhalten hat.

Global elite sports is currently going through the worst crisis of its’ history. But the current situation can also be seen as a opportunity for organizations to reform themselves or to renew them from the outside. To restore trust in sports federations and associations, changes are necessary to prevent continued exploitation of athletes, doping, corruption, bribery, fraud, sexual harassment to finally make federations more transparent. How is change possible?

Federations like FIFA, IOC, IAAF, NCAA and other international and national sports players generate millions of dollars for their enterprises. Although there is a huge investment of capital into elite sports and a noticeable professionalization, many of the expected benefits like: wage increases, (health) insurances, unionization, workers’ protection and investments into education of athletes (dual careers) are still often missing. To some extend similar situations can be found in Olympic, Non-Olympic, Paralympic movements as well as in US-college sports (NCAA).
In all of these cases still the weakest component is the athlete – the source of each performance. Sports organizations/ federations are powerful entities and are often independent from national regulation and control.

In many cases the gap between the revenue generated by the federations and what athletes receive has only increased. Although elite sports has changed on many levels, the situation of the athletes in many sports federations is grotesquely similar to the days when most athletes started their sports careers. In fact, the biggest differences for athletes nowadays, are that they travel more often and further, participate in more sporting events or games, risk more injuries, and have less possibilities in terms of pursuing a vocational training/ education or dual career (Zirin, 2017). So athletes can be seen as indentured servants of these entities, who signed a contract with the IOC, NOC or the NCAA by which they agreed to work for a certain number of months or years in exchange for transportation to the venues, training facilities and dorms and, once they arrived, food, clothing (in case of the Olympics – the clothes of their NOC’s supplier; in case of the NCAA- clothes of the Athletic Department’s supplier), and shelter (Olympic village / dorms). Many associations and their officials seem to be profit-grabbing cartels that with the help of rules like IOC’s Rule 40 or the NCAA’s Restitution Rule keep the athletes in a position of indentured servitude. Athletes have to start to examine the organizational and business side of their respective sports for example from the revenues they generate through merchandise, audience, social media and TV deals.

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Frohes neues Jahr 2018 – Der Athlet des Jahres 2017 – Colin Kaepernick – „Kaepernick ist einer der Athleten des Jahrhunderts“

Ich wünsche allen Lesern ein frohes neues Jahr 2018. Das Jahr 2017 war ein besonders spannendes Jahr für den nationalen und internationalen Spitzensport. Auch für http://www.derballluegtnicht.com war das Jahr sehr spannend und abermals mit überraschend hohen Klickzahlen verbunden, sodass auch im neuen Jahr weitere Analysen folgen werden. Die oft geklickte Serie „Frust über das System Sportdeutschland“ sollte zum Denken und Diskutieren anregen und wird auch in 2018 weitergeführt. Wichtig ist es, sich mit den Problemen des Spitzensports auseinanderzusetzen und Veränderungen insbesondere im Interesse der Athleten voranzutreiben. Ein Spitzensport, der weiter in fester Hand der Funktionäre bleibt, wird diesen weiter schädigen. Hoffen wir auf Veränderungen. Morgen folgt hier an gleicher Stelle ein neuer Artikel zu den Athletenrechten – diesmal auf Grund des Wunsches einiger Leser – auf Englisch mit hauseigenen Grafiken. Der Titel lautet: „Athletenrechte – Athletes Rights: Indentured Servitude in Global Elite Sports – Rule 40 of the Olympic Charta as a Textbook Example“. Und zu allerletzt vergesst nicht das blog auch auf facebook und twitter zu folgen.

Colin Kaepernick – Athlet des Jahres 2017

„Seit Monaten geht es bei Football-Spielen in der NFL nicht mehr alleine ums Gewinnen oder Verlieren. Wer traut sich in Manier des Vorreiters Colin Kaepernick auf die Knie zu gehen? Sportphilosoph Wolfram Eilenberger und Sportwissenschaftler Benjamin Bendrich (derballluegtnicht.com) diskutieren über den Sport als Plattform des Protests. Wolfram Eilenberger und Ben Bendrich im Gespräch mit Marina Schweizer.

Der Protest im Sport – von Verbandsseite oft unerwünscht – scheint salonfähig wie nie. Sport und Politik vermischen sich – Konflikte brechen auf. Seit der damalige Quarterback der San Francisco 49ers mit seinem Kniefall vor gut einem Jahr ein Zeichen setzen wollte gegen Rassismus und Polizei Gewalt gegen Schwarze, seither haben Hunderte Spieler – auch in anderen Sportarten – nachgezogen. Versuche, das Ganze von außen kleinzureden, Spieler zu diffamieren, ließen die Wogen nur noch höher werden, immer mehr schließen sich an.

„Erst durch Donald Trump ist es dazu gekommen, dass sich so viele Sportler dem Protest angeschlossen haben“, sagte der Sportwissenschaftler Ben Bendrich im Dlf-Sportgespräch. Durch seine Aussagen sei es zu einer Bedeutungsverschiebung der Diskussion gekommen. Trump habe nicht über Diskriminierung gegen Schwarze reden wollen, sondern habe „das Ganze zu einer Debatte über die Hymne, über die Flagge – also eine Diskussion über den Patriotismus“ gemacht. Trump habe das Ziel gehabt, Athleten wie Colin Kaepernick zu diskreditieren und zu isolieren und wolle von innenpolitischen Themen ablenken“ (Deutschlandfunk, 2017).

Den Artikel zum Fall Kaepernick von der ball lügt nicht finden sie hier.

Das ganze Audio-Gespräch können Sie hier nachhören:“Audio „Dlf-Sportgespräch – „Kaepernick ist einer der Athleten des Jahrhunderts““ http://www.ardmediathek.de/goto/radio/47134304 via @ARDde

ard kaepernick

Sportgespräch Hören bis: 30.04.2018 23:30 Direkter Link zur Audiodatei http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2017/10/22/protest_im_sport_und_seine_wirkung_dlf_20171022_2330_16ae1016.mp3

Best of Sportgespräch 2017 des Deutschlandfunks

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Symbolpolitik des IOC – Die Russland-Entscheidung und ihre Folgen – Latest Doping Penalties for Russia – Banned From Winter Olympics in Pyongyang 2018 by IOC

RusUP

Die grafische Zusammenfassung zur Russlandentscheidung des IOC.

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Athleten Deutschland – Die Unabhängigkeitsbestrebungen der Athletenkommission und der mündige Athlet als Grundlage eines Leitbildes – Frust über Sportdeutschland Teil 12

Athleten Deutschland

Gestern Abend warnten Alfons Hörmann und Michael Vesper die Spitzensportler abermals vor Alleingängen hinsichtlich ihrer Bestrebungen eine unabhängige Athletenkommission mit dem Namen „Athleten Deutschland“ zu gründen. In dem Schreiben des DOSB-Präsidenten und des Vorstandsvorsitzenden hieß es: „Solange es bei der gemäß den IOC-Vorgaben und der DOSB-Satzung verankerten Aufgabendefinition der Athletenkommission innerhalb des DOSB bleibt, werden wir eine solche Initiative zumindest neutral oder auch gern unterstützend begleiten. Sollte aber eine Konstellation geschaffen werden, die die ausschließliche Wahrnehmung der satzungsmäßigen Aufgaben nicht mehr durch die Athletenkommission sicherstellt und zu deren teilweiser Auslagerung in eine neue Struktur führt, müssten wir uns schon aus formellen (Satzungs-)Gründen dagegen positionieren“. Weiter führen sie aus: „Als Präsidium und Vorstand des DOSB haben wir bekanntlich alle Teile und Gruppen von Sportdeutschland zu vertreten und deren berechtigte Interessen zu berücksichtigen und können deshalb nicht eine einzelne Gruppe einseitig bevorzugen.“

Besonders die finale Aussage, man könne nicht die Interessen einer „einzelnen Gruppe“ einseitig bevorzugen, ist mehr als irritierend und beweist die fehlende Wertschätzung der Athleten und des Organs Athletenkommission seitens des Dachverbandes. „Diese Gruppe“ repräsentiert die Athleten aller Sportarten in Deutschland, ohne diese gäbe es den deutschen Spitzensport und den DOSB – Bereich Leistungssport – nicht.

Die Athleten sollten dieses Schreiben als weitere Bestätigung ihrer Pläne werten und die Worte als Motivation für ihr Anliegen „Athleten Deutschland“ und die Abstimmung am Sonntag ansehen.

Eine neue, transparente spitzensportliche Philosophie mit angemessener Berücksichtigung der Spitzensportler selbst bedarf eines adäquaten Leitbildes mit unabhängigen und einflussreichen Athleten. Hierzu soll Grundlegendes aufgezeigt werden und die aktuell immer noch bestehende Mittel-Zweck-Problematik im Spitzensport erörtert werden.

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Die Evolution des mündigen Athleten in den USA – Trump vs. Sportler – Wer zwingt wen in die Knie?

Alles begann mit dem stillen Protest Colin Kaepernicks im Spätsommer 2016 – erst saß er, später kniete er, um auf die Polizeibrutalität in den USA aufmerksam zu machen. Die Wahrscheinlichkeit für einen Afro-Amerikaner in den USA durch die Kugel eines Polizisten getötet zu werden, ist fünf Mal höher als für weiße Staatsbürger. Diese Tatsache ist schwer hinnehmbar und nicht akzeptabel. Deshalb begann Kaepernick seinen Protest im Sitzen, nach einem Gespräch mit einem Soldaten entschied er sich, niederzuknien. Bis heute betont Kaepernick sein Protest gelte nicht dem Militär.

AUSLÖSER

Die grassierende Polizeigewalt und die schockierenden Morde an unschuldigen unbewaffneten Afro-Amerikanern in den USA waren der Auslöser für seinen Protest. Kaepernick sah sich gezwungen, ein Zeichen zu setzen. Besonders die Tode von Philando Castile, Alton Sterling und Tamir Rice erschütterten ihn und die Öffentlichkeit. Hinsichtlich seiner Gesellschaftskritik war Kaepernick äußerst konkret. Deutlich konkreter als Bewegungen wie Black Lives Matter, die wichtig sind, doch in der Öffentlichkeit abstrakter wirken. Seit dem Beginn des Protestes von Kaepernick wurden in den USA bis heute 41 unbewaffnete Menschen erschossen.

Comic by Khalid Albaih

TRUMP EFFEKT

In der vergangenen Woche kam es dann zum Trump-Effekt innerhalb dieser gesellschaftlich relevanten Diskussion. Erstmals äußerte sich US-Präsident Trump bei einer eigenen Wahlveranstaltung in Alabama und kritisierte den Protest der Athleten während der Nationalhymne. Er bezeichnet den Protest der Athleten gegenüber der Hymne und Flagge als respektlos und betitelte die Spieler als Hurensöhne, zudem forderte er die NFL Besitzer – einige von ihnen öffentliche Trump-Supporter bzw. Freunde (Jerry Jones, Besitzer der Dallas Cowboys unterstützte den Trumps Wahlkampf einst mit 1 Mio. Dollar und war selbst Teil eines „segregated teams“ im College, einem „nur weiße Spieler-Team“) – auf, protestierende Spieler zu feuern. Nun legt Trump abermals nach und behauptet, die Besitzer fürchten sich vor ihren Spielern.

VOR TRUMPS ÄUßERUNGEN

Bevor Trump die Geschehnisse monierte, war die Anzahl an kritischen Äußerungen seitens der Athleten überschaubar. Etwa zehn Sportler wie Doug Baldwin, Michael Bennett, Malcolm Jenkins oder Colin Kaepernick äußerten sich in den letzten Monaten kontinuierlich und ausdauernd zum alltäglichen Rassismus und der Polizeigewalt. Spieler wie Doug Baldwin von den Seattle Seahawks oder Malcolm Jenkins (streckt vor jedem Spiel als Protest die Faust in den Himmel) von den Philadelphia Eagles, initiierten in dieser Zeit in Kooperation mit der Polizei Aufklärungsprogramme und entwickelten sog. Grass-Roots-Projekte (eine gesellschaftliche Initiative, die aus der Basis der Bevölkerung entsteht) um die Bevölkerung zu einem konstruktiven Miteinander mit der Polizei zu bringen. Zudem fordern sie eine bessere Ausbildung für Polizisten.

Timeline Colin Kaepernick
Colin Kaepernick Protest Timeline (2016)

Timeline Colin Kaepernick Protest (Download pdf)

Vermutlich war es Trumps Plan, mit seinen Äußerungen die Aktivisten unter den Spitzensportlern zu isolieren bzw. zu diskreditieren und sie so womöglich aus ihren Arbeitsverträgen und ihren Positionen in der Öffentlichkeit zu verdrängen.

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US-Sportstars vs. Trump

Freitag Abend, 29.09.2017 – 20 Uhr folgt der Artikel zu „Trump, den Spielern und der amerikanischen DNA“.

Nun ein kurzer Überblick:

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat sich am Wochenende mit den amerikanischen Sportidolen angelegt und heftige Reaktionen seitens der Athleten provoziert. Seit diesem Wochenende halten sich auch NBA-Stars wie Lebron James, Steph Curry, Chris Paul oder Kobe Bryant mit ihren Aussagen nicht mehr zurück. Sie werten die Aussagen als persönlichen Angriff. Auch Gregg Popovich (Trainer der San Antonio Spurs), der vor seiner Trainerlaufbahn fünf Jahre beim Militär diente, springt den Athleten zur Seite und unterstützt ihre Meinungsäußerungen.

Trump forderte bereits am Freitag die NFL-Teambesitzer auf, ihre protestierenden Spieler zu entlassen.

„Wouldn’t you love to see one of these NFL owners, when somebody disrespects our flag, to say, „Get that son of a bitch off the field right now. Out. He’s fired. He’s fired!“? Wouldn’t you love it?“ (Donald Trump)

Trump forderte bei einer Veranstaltung und später auf Twitter NFL-Spieler wie Colin Kaepernick oder Michael Bennett auf, während der Nationalhymne aufzustehen. Zudem attackierte Trump die Besitzer und  die Profiliga NFL scharf. Er forderte die Besitzer auf, protestierende Spieler sofort zu feuern:

„You know, some owner is going to do that. He’s going to say, „That guy that disrespects our flag, he’s fired.“ And that owner—they don’t know it. They don’t know. They’re friends of mine, many of them. They don’t know. They’ll be the most popular person for a week. They’ll be the most popular person in this country, because that’s a total disrespect of our heritage. That’s a total disrespect of everything that we stand for, OK?“ (Donald Trump)

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Frust über das System Sportdeutschland – Teil 12 und 13 demnächst online

Im deutschen Spitzensport rumort es. Das Thema Spitzensportreform löst zurzeit keine Euphorie mehr aus, vielmehr steht der Begriff für eine gewisse Ernüchterung im Spitzensport. Vermehrt äußern sich Spitzensportler kritisch über die aktuellen Förderstrukturen sowie Inhalte der Spitzensportreform. Einige denken öffentlich über ein Karriereende nach bzw. haben sich bereits zu diesem Schritt entschieden.

Demnächst Teil 12 und 13 zur Spitzensportreform in Deutschland. Die 11 bereits veröffentlichten Artikel sind hier zu finden:

Hier nun die 12 Artikel zur Spitzensportreform 2017 und folgt dem blog auch auf facebook und twitter. Um die Artikel zu lesen, einfach auf den Titel klicken!

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Teil 11: Die Spitzensportreform – ein Drama in…

Teil 10b (Exkurs): republica 2017- Wie digitale Medien das Machtmonopol von Spitzensportverbänden verändern (Teil 1).

Teil 10: Warum an der Unabhängigkeit der Athletenkommission kein Weg vorbeiführt.

Teil 9: Die Spitzensportförderung der Bundeswehr hat ausgedient – Warum die Worte Max Hartungs so wichtig sind.

Teil 8: Der Zwang zum Staatssport – Die Spitzensportförderung innerhalb der Bundeswehr im Fokus.

Teil 7:“ Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut“ – Wie unabhängig sollte eine Athletenkommission sein? Frust über das System Sportdeutschland.

Teil 6: Spitzensportförderung – Es könnte so einfach sein – Das Spitzensportgeld – Frust über das System Sportdeutschland.

Teil 5 : Thema: Athletenfokussierung.Titel: Lieber Karriereende als weiterhin Spitzensport? – Um die es gehen sollte, geht es nicht!

Teil 4: Themen: Das Potentialanalysesystem PotAS und die Folgen bzw. Fragen

Teil 3: Themen= die Dokumente zur Leistungssportreform, Die duale Karriere und das Eckpunktepapier des DOSB, Die Aufgabe der Laufbahnberater, Bildung und Spitzensport – Der studentische Spitzensport, Die Profilquote – Die Vor- und Nachteile, Förderung durch die Bundeswehr.

Teil 2: Themen: Vorraussichtliche Fördersummen 2017,Leistungssportreform – Was bis heute bekannt ist, Die duale Karriere und der DOSB/ adh.

Teil 1: Themen=Ausbeute bei Olympia, die Athleten, das Strategiepapier, Die neuen Cluster 1-3, Kampf hinter den Kulissen.

Der DOSB und seine Spitzensportreform: Weniger ist mehr? Link: https://derballluegtnicht.com/…/der-dosb-und-seine-spitzen…/

 

photo: Maggie Straub Swimming (https://www.flickr.com/photos/11419501@N02/albums/72157625687321670)

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Die Spitzensportreform – ein Drama in … Akten – Frust über das System Sportdeutschland (Teil 11)

Zurzeit rücken die Protagonisten De Maiziere und Hörmann wieder in das Rampenlicht des Dramas „Spitzensportreform 2017“. Nahezu alle Informationen werden durch „Monologe“ der involvierten Personen an die Zuschauer (Öffentlichkeit) vermittelt. Ist das Ganze eine Komödie oder eher eine Tragödie? Vieles deutet zurzeit auf letzteres hin. Befindet sich die aktuelle Diskussion bzw. das Drama bereits an der Peripetie (Wende- oder Höhepunkt) oder steht diese noch bevor.

Aktuell wird wieder ausgiebig über die Spitzensportreform diskutiert. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), das Bundesinnenministerium (BMI) und die Verbände sind sich uneinig wann mit der Finanzierung der Spitzensportreform begonnen werden soll. Die beiden Initiatoren und Verfechter der aktuellen Spitzensportreform, der Dachverband DOSB und das Ministerium des Inneren, entfernen sich dabei immer mehr voneinander; inwieweit war dieses Verhältnis in der Vergangenheit überhaupt durch Vertrauen und Kommunikation geprägt oder standen und stehen vielmehr eigene Interessen im Vordergrund? Die Spitzensportreform war von Anfang an in der Kritik. So forderten Innenminister De Maiziere und DOSB Präsident Hörmann immer wieder mehr Transparenz und Offenheit, jedoch zeigen die aktuellen Diskussionen, dass es besonders den eigenen Institutionen an diesen Eigenschaften mangelt. Die fehlende Transparenz scheint die Spitzensportreform und die betroffenen Verbände besonders zu belasten. Viele Verbände wissen nicht, wie es nächstes Jahr weitergehen soll.

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